Schorsch's online Journal Comments http://schorsch.blogsport.de Wir nennen Kommunismus die wirkliche Bewegung, welche den jetzigen Zustand aufhebt. Die Bedingungen dieser Bewegung ergeben sich aus der jetzt bestehenden Voraussetzung. Thu, 13 Dec 2018 14:48:56 +0000 http://wordpress.org/?v=1.5.1.2 by: http://classicbag1.wordpress.com/ http://schorsch.blogsport.de/2006/08/12/faserland-eine-kritik/#comment-15469 Thu, 31 Jul 2014 23:46:05 +0000 http://schorsch.blogsport.de/2006/08/12/faserland-eine-kritik/#comment-15469 <strong>http://classicbag1.wordpress.com/</strong> Faserland - Eine Kritik « Schorsch’s online Journal http://classicbag1.wordpress.com/

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by: visit the next document http://schorsch.blogsport.de/2006/05/06/bertold-brecht-der-zweckdiener/#comment-15415 Tue, 08 Jul 2014 07:43:09 +0000 http://schorsch.blogsport.de/2006/05/06/bertold-brecht-der-zweckdiener/#comment-15415 <strong>visit the next document</strong> Bertold Brecht - Der Zweckdiener « Schorsch’s online Journal visit the next document

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by: battlefield hardline beta http://schorsch.blogsport.de/2006/05/06/bertold-brecht-der-zweckdiener/#comment-15362 Tue, 17 Jun 2014 17:58:34 +0000 http://schorsch.blogsport.de/2006/05/06/bertold-brecht-der-zweckdiener/#comment-15362 <strong>battlefield hardline beta</strong> Bertold Brecht - Der Zweckdiener « Schorsch’s online Journal battlefield hardline beta

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by: schorsch http://schorsch.blogsport.de/2014/02/16/10-kurze-thesen-zu-adorno/#comment-15299 Tue, 22 Apr 2014 07:28:32 +0000 http://schorsch.blogsport.de/2014/02/16/10-kurze-thesen-zu-adorno/#comment-15299 Danke für dein Interesse; ich reiße die Dinge mal an. - Was mit der Verschränkung von Philosophie und dem Politischen gemeint ist, ist nicht, dass Philosophie zur Magd von Tagespolitik oder Tagespolitik zum Ideengeber für Philosophie wird. Es ist vielleicht eher eine Perspektivenverschränkung: Im Philosophieren dreht sich alles um die Perspektive einer radikalen Aufhebung des Bestehenden - dem was für mich eine Aufgabe von politischem Tun wäre. Und umgekehrt wird eben dieses politische Tun unmittelbar philosophisch reflektiert und kritisiert. Diese beiden Schwerpunkte werden zu einer kritischen Gesamthaltung integriert. - Was dabei rauskommt ist für mich aber ein abstrakter Moralismus, bei dem Philosophie auf Negativität verpflichtet ist, weil das politische Tun in Philosophie aufgesogen wurde und deshalb kein anderer Ort der Veränderung mehr offen ist. Damit wird das politische Tun verklärt und deshalb hat Adorno auch keinen wirklichen Begriff des Politischen; bei ihm ersetzt die Idee des Bruchs und der Utopie die konkrete Durchführung politischer Änderungen und der Revolution. Mit einem Mal sollen alle Spannungen und Widersprüche nicht mehr bestehen. Dabei ist vielmehr anzunehmen, dass diese Spannungen gerade in der Zeit der Revolution zunehmen und mit ihr nicht ganz verschwinden. (Das wäre dann aus adornoscher Perspektive eben nur eine "Perpetuierung des falschen Ganzen"; mag ja sein, aber wenn dadurch ein paar Menschen weniger hungern, ist das ein Unterschied ums Ganze; und zugegebenermaßen gibt es bei Adorno ja auch diese Utopie, "dass keiner mehr hungert" (irgendwo in den MM)). - Aber wie das Politische wird auch die Philosophie in dieser Verschränkung verfehlt: Sie wird im Negativitätszwang darauf verpflichtet, die mannigfache und zu deutende Wirklichkeit letztlich immer wieder nur auf den abstrakten Term des Nichtidentischen abzubilden: Jedes konkrete Philosophieren in der Sache (das Adorno ja in der Tat stark macht), läuft letztlich doch immer wieder auf Dasselbe hinaus, die Omnipräsenz des falschen Ganzen und die Abwesenheit des Richtigen. - Das meine ich damit, dass die Verschränkung von Politik und Philosophie übersteigert ist und damit beide verfehlt. Adorno verewigt mit seiner Philosophie das "Atemholen" der Philosophie, den Zustand nach der gescheiterten Revolution, "in der die Veränderung der Welt misslang". Es ist sinnvoll darüber nachzudenken, was man tun soll, wenn man nichts tun kann. Es ist schlecht, wenn daraus ein erstarrtes Denksystem wird, das die gleichen Schemata ableiert und das Interesse an der politischen Wirklichkeit verliert, die ohne wirkliche Konfrontation als "versperrt" usw. disqualifiziert wird. Es muss doch darum gehen, sich um diese politische Wirklichkeit zu bemühen, in der Praxis, aber auch und gerade im Denken. Dafür muss man die Spannung zwischen Korruption, Mimesis an den Feind usw. einerseits und dem, was man verwirklichen will andererseits immer wieder neu austragen, anstatt sie konservativ, im Sinne von konservieren, immer gegen die Wirklichkeit zu entscheiden. Adorno überhöht ein Ideal, ein Glücksversprechen, auf das er kindisch ("Kindheitserinnerungen") beharrt und damit Wirklichkeit allen Wert abspricht. An dem Hegel-Zitat hat mir gefallen, dass es die Bedeutung der Wirklichkeit betont. Ein verwirklichtes Ideal ist per definitionem kein reines Ideal mehr, aber vielleicht dennoch wertvoller. Noch ein Satz: Sicherlich sind solche Kritiken an komplexen Positionen immer unterkomplex und reduktiv. Es geht mir darum, eine Tendenz bei Adorno, die ich auch in der Rezeption durch die Linke immer wieder entdecke, zuzuspitzen. - Z.B. muss ich an diese dramatischen Selbstinszenierungen der Enthaltung und des Nichtmitmachens denken, die kaum mehr als peinliche Farce sind. Es geht doch gerade darum "mitzumachen", sich nicht zu enthalten, sondern sich im Handgemenge einzumischen! - In Brechts "Maßnahme" verleugnet Herr K. seine Kritik an der Gewalt, als er von der Gewalt gefragt wird, ob er sein Wort gegen sie erhoben hat, weil er länger leben muss als die Gewalt. Genau das ist die Spannung in der sich linke Politik immer bewegt und auf die sie sich - so tragisch und schlecht das sein mag - irgendwie einlassen muss. Danke für dein Interesse; ich reiße die Dinge mal an. – Was mit der Verschränkung von Philosophie und dem Politischen gemeint ist, ist nicht, dass Philosophie zur Magd von Tagespolitik oder Tagespolitik zum Ideengeber für Philosophie wird. Es ist vielleicht eher eine Perspektivenverschränkung: Im Philosophieren dreht sich alles um die Perspektive einer radikalen Aufhebung des Bestehenden – dem was für mich eine Aufgabe von politischem Tun wäre. Und umgekehrt wird eben dieses politische Tun unmittelbar philosophisch reflektiert und kritisiert. Diese beiden Schwerpunkte werden zu einer kritischen Gesamthaltung integriert. – Was dabei rauskommt ist für mich aber ein abstrakter Moralismus, bei dem Philosophie auf Negativität verpflichtet ist, weil das politische Tun in Philosophie aufgesogen wurde und deshalb kein anderer Ort der Veränderung mehr offen ist. Damit wird das politische Tun verklärt und deshalb hat Adorno auch keinen wirklichen Begriff des Politischen; bei ihm ersetzt die Idee des Bruchs und der Utopie die konkrete Durchführung politischer Änderungen und der Revolution. Mit einem Mal sollen alle Spannungen und Widersprüche nicht mehr bestehen. Dabei ist vielmehr anzunehmen, dass diese Spannungen gerade in der Zeit der Revolution zunehmen und mit ihr nicht ganz verschwinden. (Das wäre dann aus adornoscher Perspektive eben nur eine „Perpetuierung des falschen Ganzen“; mag ja sein, aber wenn dadurch ein paar Menschen weniger hungern, ist das ein Unterschied ums Ganze; und zugegebenermaßen gibt es bei Adorno ja auch diese Utopie, „dass keiner mehr hungert“ (irgendwo in den MM)). – Aber wie das Politische wird auch die Philosophie in dieser Verschränkung verfehlt: Sie wird im Negativitätszwang darauf verpflichtet, die mannigfache und zu deutende Wirklichkeit letztlich immer wieder nur auf den abstrakten Term des Nichtidentischen abzubilden: Jedes konkrete Philosophieren in der Sache (das Adorno ja in der Tat stark macht), läuft letztlich doch immer wieder auf Dasselbe hinaus, die Omnipräsenz des falschen Ganzen und die Abwesenheit des Richtigen. – Das meine ich damit, dass die Verschränkung von Politik und Philosophie übersteigert ist und damit beide verfehlt.

Adorno verewigt mit seiner Philosophie das „Atemholen“ der Philosophie, den Zustand nach der gescheiterten Revolution, „in der die Veränderung der Welt misslang“. Es ist sinnvoll darüber nachzudenken, was man tun soll, wenn man nichts tun kann. Es ist schlecht, wenn daraus ein erstarrtes Denksystem wird, das die gleichen Schemata ableiert und das Interesse an der politischen Wirklichkeit verliert, die ohne wirkliche Konfrontation als „versperrt“ usw. disqualifiziert wird. Es muss doch darum gehen, sich um diese politische Wirklichkeit zu bemühen, in der Praxis, aber auch und gerade im Denken. Dafür muss man die Spannung zwischen Korruption, Mimesis an den Feind usw. einerseits und dem, was man verwirklichen will andererseits immer wieder neu austragen, anstatt sie konservativ, im Sinne von konservieren, immer gegen die Wirklichkeit zu entscheiden. Adorno überhöht ein Ideal, ein Glücksversprechen, auf das er kindisch („Kindheitserinnerungen“) beharrt und damit Wirklichkeit allen Wert abspricht. An dem Hegel-Zitat hat mir gefallen, dass es die Bedeutung der Wirklichkeit betont. Ein verwirklichtes Ideal ist per definitionem kein reines Ideal mehr, aber vielleicht dennoch wertvoller.
Noch ein Satz: Sicherlich sind solche Kritiken an komplexen Positionen immer unterkomplex und reduktiv. Es geht mir darum, eine Tendenz bei Adorno, die ich auch in der Rezeption durch die Linke immer wieder entdecke, zuzuspitzen. – Z.B. muss ich an diese dramatischen Selbstinszenierungen der Enthaltung und des Nichtmitmachens denken, die kaum mehr als peinliche Farce sind. Es geht doch gerade darum „mitzumachen“, sich nicht zu enthalten, sondern sich im Handgemenge einzumischen! – In Brechts „Maßnahme“ verleugnet Herr K. seine Kritik an der Gewalt, als er von der Gewalt gefragt wird, ob er sein Wort gegen sie erhoben hat, weil er länger leben muss als die Gewalt. Genau das ist die Spannung in der sich linke Politik immer bewegt und auf die sie sich – so tragisch und schlecht das sein mag – irgendwie einlassen muss.

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by: Bea http://schorsch.blogsport.de/2014/02/16/10-kurze-thesen-zu-adorno/#comment-15298 Mon, 21 Apr 2014 23:53:57 +0000 http://schorsch.blogsport.de/2014/02/16/10-kurze-thesen-zu-adorno/#comment-15298 „Die Bedingungen dieser Bewegung ergeben sich aus der jetzt bestehenden Voraussetzung.“ Diese zu antizipieren ist genau Adornos Beweggrund, der Kern seiner Philosophie, wenn man so will, um die sich bei ihm alles dreht. Aber deine Thesen bleiben mir schon alleine deshalb schleierhaft, da bereits die erste These für mich nichts von Adornos Philosophie zu greifen vermag. Um überhaupt sinnvoll über die folgenden Thesen sprechen zu können, wäre es vielleicht sinnvoll, eine kurze Erläuterung / Begründung der ersten zu liefern. Das würde mich zumindest interessieren. „Die Bedingungen dieser Bewegung ergeben sich aus der jetzt bestehenden Voraussetzung.“

Diese zu antizipieren ist genau Adornos Beweggrund, der Kern seiner Philosophie, wenn man so will, um die sich bei ihm alles dreht.

Aber deine Thesen bleiben mir schon alleine deshalb schleierhaft, da bereits die erste These für mich nichts von Adornos Philosophie zu greifen vermag.
Um überhaupt sinnvoll über die folgenden Thesen sprechen zu können, wäre es vielleicht sinnvoll, eine kurze Erläuterung / Begründung der ersten zu liefern. Das würde mich zumindest interessieren.

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by: hack clash of clans http://schorsch.blogsport.de/2006/05/06/bertold-brecht-der-zweckdiener/#comment-15282 Sat, 05 Apr 2014 01:43:22 +0000 http://schorsch.blogsport.de/2006/05/06/bertold-brecht-der-zweckdiener/#comment-15282 <strong>hack clash of clans</strong> Bertold Brecht - Der Zweckdiener « Schorsch’s online Journal hack clash of clans

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by: schorsch http://schorsch.blogsport.de/2014/02/16/10-kurze-thesen-zu-adorno/#comment-15249 Thu, 20 Feb 2014 00:18:04 +0000 http://schorsch.blogsport.de/2014/02/16/10-kurze-thesen-zu-adorno/#comment-15249 Aus Zeitgründen sehr arg, brutal fast, runtergebrochen meine Antwort: 1. Also vielleicht war trivialisiert schlecht gewählt und "depotenziert" hätte den Sachverhalten besser getroffen. Zu behaupten seine Philosophie sei unterkomplex, wäre in der Tat seltsam. Mir geht es aber darum, dass Philosophie entweder an den Einzeldingen nur die These des falschen Ganzen herunterbeten können soll oder Spuren der Transzendenz. Zwischen diesem Entweder-Oder scheint es nicht viel zu geben. Das finde ich zu wenig. 2. Ich denke man kann mit Widersprüchen auch anders umgehen. Aber selbst wenn man diesen Weg einschlägt, dann folgt daraus noch nicht, dass aus ökonomischen Widersprüchen die totale Widersprüchlichkeit des Bestehenden extrapoliert werden kann, was Adorno aber macht. Nuancen haben immer nur dort Platz, wo das Licht der Transzendenz scheint: Alles ist schlecht, oder etwas verweist auf Anderes, das aber abwesend ist. 3. Der Alltags-Kleinklein ist aber nie das, wovon die Negation ausgeht, das sie also auch in sich enthält, sondern immer das, was einseitig verneint werden soll. Aus Zeitgründen sehr arg, brutal fast, runtergebrochen meine Antwort:

1. Also vielleicht war trivialisiert schlecht gewählt und „depotenziert“ hätte den Sachverhalten besser getroffen. Zu behaupten seine Philosophie sei unterkomplex, wäre in der Tat seltsam. Mir geht es aber darum, dass Philosophie entweder an den Einzeldingen nur die These des falschen Ganzen herunterbeten können soll oder Spuren der Transzendenz. Zwischen diesem Entweder-Oder scheint es nicht viel zu geben. Das finde ich zu wenig.

2. Ich denke man kann mit Widersprüchen auch anders umgehen. Aber selbst wenn man diesen Weg einschlägt, dann folgt daraus noch nicht, dass aus ökonomischen Widersprüchen die totale Widersprüchlichkeit des Bestehenden extrapoliert werden kann, was Adorno aber macht. Nuancen haben immer nur dort Platz, wo das Licht der Transzendenz scheint: Alles ist schlecht, oder etwas verweist auf Anderes, das aber abwesend ist.

3. Der Alltags-Kleinklein ist aber nie das, wovon die Negation ausgeht, das sie also auch in sich enthält, sondern immer das, was einseitig verneint werden soll.

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by: alkohol http://schorsch.blogsport.de/2014/02/16/10-kurze-thesen-zu-adorno/#comment-15245 Tue, 18 Feb 2014 16:17:07 +0000 http://schorsch.blogsport.de/2014/02/16/10-kurze-thesen-zu-adorno/#comment-15245 <blockquote>Phi­lo­so­phie wird tri­via­li­siert.</blockquote> *kicher* Erinnert mich an die These, die ich mal vor ein paar Jahren von frischgebackenen Anti-Adorniten gehört habe: Adornos Theorie sei unterkomplex. Ich weiß nich, ich weiß nich... Und täte es der Philosophie nicht ganz gut, trivialisiert zu werden? Jedenfalls, wenn das hieße, dass das, was in dieser Disziplin herausgefunden wurde, popularisiert würde? <blockquote>Die zu ver­än­dern­de Wirk­lich­keit wird näm­lich zu einer Hy­po­the­se fal­scher To­ta­li­tät hoch­ge­sto­chen, der ana­log die ver­än­der­te Wirk­lich­keit als ein über­spreiz­tes Ideal wah­rer To­ta­li­tät ent­ge­gen­ge­stellt wird.</blockquote> Wenn man einen Gegenstand erkennen will und dabei auf einander ausschließende Eigenschaften stößt (z.B. antagonistische Interessen in der Wirtschaft, Zielkonflikte in der Politik), dann lässt dem Gegenstand gegenüber nur in Negation die Einheit des Bewusstsein aufrechterhalten. <blockquote>Der Kom­mu­nis­mus ist so aber keine po­li­ti­sche Mög­lich­keit mehr, son­dern eine leere Uto­pie un­end­li­cher Frei­heit, die von ihren end­li­chen Be­din­gun­gen ab­stra­hiert ist.</blockquote> So wie Adorno mit massig Alltags-Kleinklein ankommt kann man ihm eine Abstraktion von den endlichen Bedingungen eigentlich nich vorwerfen.

Phi­lo­so­phie wird tri­via­li­siert.

*kicher* Erinnert mich an die These, die ich mal vor ein paar Jahren von frischgebackenen Anti-Adorniten gehört habe: Adornos Theorie sei unterkomplex. Ich weiß nich, ich weiß nich…

Und täte es der Philosophie nicht ganz gut, trivialisiert zu werden? Jedenfalls, wenn das hieße, dass das, was in dieser Disziplin herausgefunden wurde, popularisiert würde?

Die zu ver­än­dern­de Wirk­lich­keit wird näm­lich zu einer Hy­po­the­se fal­scher To­ta­li­tät hoch­ge­sto­chen, der ana­log die ver­än­der­te Wirk­lich­keit als ein über­spreiz­tes Ideal wah­rer To­ta­li­tät ent­ge­gen­ge­stellt wird.

Wenn man einen Gegenstand erkennen will und dabei auf einander ausschließende Eigenschaften stößt (z.B. antagonistische Interessen in der Wirtschaft, Zielkonflikte in der Politik), dann lässt dem Gegenstand gegenüber nur in Negation die Einheit des Bewusstsein aufrechterhalten.

Der Kom­mu­nis­mus ist so aber keine po­li­ti­sche Mög­lich­keit mehr, son­dern eine leere Uto­pie un­end­li­cher Frei­heit, die von ihren end­li­chen Be­din­gun­gen ab­stra­hiert ist.

So wie Adorno mit massig Alltags-Kleinklein ankommt kann man ihm eine Abstraktion von den endlichen Bedingungen eigentlich nich vorwerfen.

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by: Die Befreiung der Sexualität in der DDR « Schorsch’s online Journal http://schorsch.blogsport.de/2012/11/26/herrschaft-sagt-dein-leib-bleibe-dir-vom-leib/#comment-15177 Thu, 12 Dec 2013 01:08:21 +0000 http://schorsch.blogsport.de/2012/11/26/herrschaft-sagt-dein-leib-bleibe-dir-vom-leib/#comment-15177 [...] Ein Text auf diesem Blog zu einem ähnlichen Thema: Herrschaft sagt: Dein Leib bleibe dir vom Leib! googletag.cmd.push(function() { googletag.display('div-468x60_default'); }); [...] […] Ein Text auf diesem Blog zu einem ähnlichen Thema: Herrschaft sagt: Dein Leib bleibe dir vom Leib! googletag.cmd.push(function() { googletag.display(‚div-468×60_default‘); }); […]

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by: dieta na refluks http://schorsch.blogsport.de/2006/08/12/faserland-eine-kritik/#comment-14970 Tue, 03 Sep 2013 14:37:07 +0000 http://schorsch.blogsport.de/2006/08/12/faserland-eine-kritik/#comment-14970 <strong>dieta na refluks</strong> Faserland - Eine Kritik « Schorsch’s online Journal dieta na refluks

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