Kurznotizen

Vor ein paar Tagen ist Kurt Maetzig, der Regisseur u.a. von „Ernst Thälmann – Sohn seiner Klasse“ und „Ernst Thälmann – Führer seiner Klasse“, gestorben. Beide Filme sind ein interessantes Zeitdokument und der erste stellenweise sogar gut, der zweite größtenteils grauenvoll. Kurt Maetzig selbst hat beide Filme recht treffend beschrieben: Der „erste Teil ist meiner Meinung nach in Grenzen ansehbar und hat auch künstlerische Qualitäten, während der zweite Teil mehr und mehr abfällt […]. In vielen Punkten ist er mir einfach peinlich.“ Sein erster Spielfilm ”Ehe im Schatten” von 1947 bewertet das „Lexikon des Internationalen Films“ als ein „erschütterndes, zeitgeschichtlich bedeutsames und formal anspruchsvolles Filmdrama, das auch international Anerkennung fand“: Es war der erste deutsche Spielfilm, der sich mit dem deutschen Antisemitismus auseinandersetzte und den Holocaust thematisierte.

Persönliche Erklärung von Erich Honecker vor dem Berliner Landgericht am 3. Dezember 1992

Ein interessantes Dokument: Persönliche Erklärung von Erich Honecker vor dem Berliner Landgericht am 3. Dezember 1992.

Ein schöner und guter Text auf dem Blog Dead Wall Reveries: „Ereignisse des Waldes“.

Kasachstan: Kein Blut für Öl!

Weihnachtsszenen des bundesdeutschen Rassismus: „Neger-Nikoläuse, die sich ins deutsche Herz einschleichen, indem sie so wunderbar mit dem Rot ihrer Umhänge kontrastieren.