Sloterdijk war schon immer ein reaktionäres Arschloch: Ab Minute 8:30 kaschiert er sein ökonomisches Unwissen durch leere philosophische Arroganz.


3 Antworten auf “”


  1. Gravatar Icon 1 Thiel S. 10. Dezember 2011 um 16:51 Uhr

    Naja, mir liegt eigtl nicht viel daran, Sloterdjik in Schutz zu nehmen. Aber gegenüber dem Dominikanerpater Heinrich Basilius Streithofen (http://de.wikipedia.org/wiki/Basilius_Streithofen) mit seinem reaktionären Gerede. Seine Kritik ist zwar rein formalistisch/geschmäcklerisch, aber wenn man sich anschaut, was Herr Streithofen unmittelbar vorher sagt, kann man das schon nachvollziehen. Es ist ja nicht so, dass er nicht über Ökonomie sprechen will – er will nicht auf dem Stammtischniveau des Antisemiten Streithofen darüber sprechen.

  2. Gravatar Icon 2 schorsch 10. Dezember 2011 um 21:27 Uhr

    Den Typ kannte ich gar nicht, heftig, dass die den einladen. Was in seiner Aussage meinst du genau war der Grund für Sloterdijks Abgang? Der redet zwar ätzendes Zeug, aber ich hatte den Eindruck, dass S. eigentlich nur am fachökonomischen Typus der Diskussion Anstoß nimmt. Er sagt ja selber kein Wort und beschwert sich dann über den Wirtschaftsstammtisch. Aber vielleicht hast du Recht und man muss das tatsächlich auch im Zusammenhang mit dem sehen, was dieser antisemitische Pfaffe in anderen Kontexten gesagt hat.

  3. Gravatar Icon 3 Thiel S. 11. Dezember 2011 um 5:37 Uhr

    K.a., er übt ja wie gesagt rein formalistische Kritik. Aber ich würde seinen Abgang schon so interpretieren, dass er ein Unbehagen am Inhalt der Äußerungen hat. Die versammelten Herren scheinen das Thema „Globalisierung“ nur zum Anlass für ihre Wirtschaftspropaganda zu nehmen (das hat ja durchaus realsatirischen Charakter, wenn man sich den gesamten Ausschnitt anschaut). Lustig ist auch, dass die Leute einfach weiterreden, so als wäre nichts gewesen.

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