Auf die Vorwürfe und den Ausschluß hat der ça ira Verlag und AG Kritische Theorie nun in Form einer Presseerklärung reagiert.


2 Antworten auf “”


  1. Gravatar Icon 1 yahya 27. November 2008 um 19:35 Uhr

    Nennen die so etwas ernsthaft „Presseerklärung“? Ich denke, Herr Bruhn sollte mal ein Anfängerseminar Pressearbeit belegen…

    Zum Inhalt nur soviel: Unfreiwillig komisch ist, dass die erste Hälfte lang im bekannten Tiradenstil darüber geschimpft wird, wie grauenhaft diese Veranstaltung sei. Zum Abschluss „fordern“ sie dann ultimativ die Rücknahme ihres Ausschlusses. Warum, wenn es wirklich so schrecklich dort ist sich dort ausschließlich Stalin-, Pol-Pot- und Kim Jong-il-Fans, sowie Saddam- und Hamasanhänger herumtreiben? Irgendwie scheinen sie ohne die von ihnen so verachteten doch nicht auszukommen….

  2. Gravatar Icon 2 Thiel Schweiger 07. Januar 2009 um 0:31 Uhr

    Lächerliche Kritik an dieser Presseerklärung, einfach nur zu beanstanden, dass sie formal dem nicht gerecht würde, was man normalerweise als „Presseerklärung“ bezeichnet. Das lässt ja tief blicken.

    Ich finde die Presseerklärung zur aufschlussreich. Ich habe das „böse Buch“ „Die rote Armee Fiktion“ selbst gelesen und fand es das beste Buch zu dem Thema, das ich je gelesen habe. Ich war selbst verwundert, dass dieses Buch so differenziert ist, nach allem, was ich darüber gehört habe.

    Hier geht es offensichtlich nicht um eine ehrliche, emanzipatorische Debatte, sondern darum, einem ungeliebten Verlagshaus wirtschaftlichen Schaden zuzufügen.

    Das ist vielleicht dem bürgerlichen Presseklüngel würdig, aber keiner „linken Buchmesse“.

    Radikale Islamistenfreunde und bekennende Stalinisten dürfen dort ausstellen, marxistische Kritiker aufgrund der Tatsache, dass sie marxistische Kritik üben, jedoch nicht. Mit so einer Linken braucht man wirkliche keine Rechte mehr!

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