Umweltschutz und Naturbeherrschung

Anmerkungen zu Ivo Bozics „Wie rechts ist der Klimawandel?“

In der aktuellen Jungle World fragt Ivo Bozic, wie rechts der Klimawandel sei.
Zum Ende des Artikels wird festgestellt, dass es das Beste für die Linke sei nicht über den Klimawandel zu reden. Dennoch stellt der Autor fest, dass offene Fragen im Raum stehen würden.
Eine offene Frage scheint der Wiederspruch von Naturbeherrschung und Naturalismus zu sein.
Zustimmend wird das polemische Ultimatum von Harald Schmidt aufgenommen: Gletscher oder Hüften! Also entweder technischer Fortschritt oder Umweltschutz.
Einen „wahren Kern“ hat diese Polemik durchaus: kapitalistische Wachstumsmodi können nicht auf Naturbeherrschung verzichten. Das wusste schon Marx: „Die kapitalistische Produktion entwickelt daher nur die Technik und Kombination des gesellschaftlichen Produktionsprozesses, indem sie zugleich die Springquellen alles Reichtums untergräbt: die Erde und den Arbeiter.“.
Diesen „wahren Kern“ meint Bozic allerdings nicht, wie zum Schluss des Textes dargelegt wird, denn „(a)uch im schönsten Kommunismus würden wir doch nicht zur Steinzeit zurückwollen.“.
Indem der Dualismus von Naturbeherrschung oder Selbstunterwerfung unter die Natur als überhistorischer verstanden wird, scheint Fortschritt und Emanzipation des Menschen nur durch eine fortschreitende Natursubsumtion erreichbar. Ziemlich deutlich wird durch die Anerkennung eines „wahren Kerns“ in der Polemik von Harald Schmidt also eine bürgerliche Fetischisierung des Naturverhältnisses reproduziert, und dessen kapitalistische Qualität verkannt.
Der Dualismus von Naturbeherrschung oder Naturalismus ist Resultat kapitalistischer Dominanzverhältnisse, die zu Subsumtionsverhältnissen führen. Eine Akzeptanz dieses Dualismus stellt aber keine Lösung dar, denn jeder Versuch den Naturzwang zu brechen, indem Natur schrittweise gebrochen wird, führt in Form ökologischer Krisen stetig tiefer in den Naturzwang hinein und etabliert neue Abhängigkeiten.

Die Historizität von Wachstumsmodellen scheint sich für Bozic also nicht im Stoffwechsels des Mensch mit der Natur wiederzuspiegeln. Vielmehr handele es sich hierbei um einen übernatürlichen Gegensatz.
Weil Bozic dieses Axiom erst mal für richtig hält gibt es für ihn auch keine wirkliche linke Perspektive auf den Klimawandel und so gilt für ihn: „Wer akut die Klimakatastrophe fürchtet, kann nicht auf ein utopisches Ziel in ferner Zukunft verweisen, an dessen Realisierung er selbst nicht ernsthaft glaubt.“.

Indem aber kapitalistischer Umweltschutz für unabdingbar gehalten wird, werden perpetuierende Maßnahmen und fortwährende Subsumtionsverhältnisse eingefordert, die sich krisenhaft entladen können. Diese ökologischen Krisen treffen dann meist Entwicklungsländer oder materiell schlecht gestellte Menschen, weil Naturkatastrophen ihre Zerstörungskraft nie losgelöst von politischem Management und ökonomischer Krisenreaktion entfalten, die sich repressiv gegen „untere Gesellschaftsgruppen“ wenden (z.B. Hurricane Katarina in den USA).
Von einer wirklich umfassenden Lösung hat sich die immanent bleibende Perspektive Bozics verabschiedet, die vor der Macht des Gegebenen zu kapitulieren scheint.
Der immanente Verwertungstrieb des Kapitals konstituiert eine Selektivität nationaler wie internationaler Institutionen und damit einen instrumentellen Umweltschutz, der nie auf die Bedürfnisse aller Menschen insbesondere die armer Länder gerichtet ist.
Obwohl Bozic für kapitalistischen Umweltschutz plädiert hat er etwas gegen das Kyoto-Protokoll und die Umwelteuphorie einwenden. Das ist zwar etwas widersprüchlich, aber dennoch richtig.
Die derzeitige Konjunktur umweltpolitischer Ermahnungen zielt, wie Bozic auch, auf eine immanente Lösung des Problems, verhindert damit wirklichen Umweltschutz und grenzt Hinweise auf kapitalistische Rahmenbedingungen der Umweltzerstörung systematisch aus.
Nicht völlig daneben sind auch Bozics Vorbehalte gegen das Kyoto-Protokoll.
Dieses widerspricht nämlich sämtlichen Wachstumszielen aller Länder und eröffnet keine realistische Lösungsoptionen. Angesichts von unzähligen Umweltschutzmaßnahmen, die alle relativ ohne Erfolg geblieben sind, verstärkt sich diese Annahme. Der Emissionshandel, also die marktförmige Regulation des Klimawandels, verstärkt eher ein „business as usual“ (Brunnengräber et al., „Jenseits von Kyoto“) anstatt wirklichen Umschwung und Infragestellung des „fossilistisch-kapitalistischen“ Systems.
Der Emissionshandel beinhaltet nämlich die Möglichkeit bei Produktionserhöhung neue Zertifikate erfolgsversprechend zu beantragen. Weiterhin können die, durch in Entwicklungsländern getätigten Investitionen verminderten, Treibhausgasemissionen auf das eigene Konto gutgeschrieben werden, was ungleiche Austauschverhältnisse stabilisiert. Umwelttechnologien werden dann gegen das Recht auf Verschmutzung getauscht. Derlei Effekte übergeht Bozic in seinem Pochen auf immanente Lösungen und auf die Akzentuierung der Wachstumsinteressen von Entwicklungsländern völlig.
Eine neue ökologische Rationalität ist angesichts der gesellschaftliche Strukturen und ihres modernen Entwicklungsparadigmas also unwahrscheinlich und es erscheint kaum folgerichtig Hoffnungen auf immanenten Umweltschutz zu richten.
Für eine linke Perspektive bleibt „die fast unlösbare Aufgabe (…), weder von der Macht der anderen, noch von der eigenen Ohnmacht sich dumm machen zu lassen.“ (Adorno).
Ein revolutionärer Emanzipationsbegriff, welche die Vermitteltheit von Mensch und Natur nicht einfach in einem Gegensatz auflöst, sondern ernst nimmt, ist besonders angesichts Sichtweisen notwendig, welche Emanzipation mit bedingungsloser Naturbeherrschung gleichsetzen. Das Bild, nach welchem die Emanzipation des Menschen jenseits Vermitteltheit von Mensch und Natur beginne, bezeichnen Adorno und Horkheimer als „Zugeständnis an den reaktionären common sense“ (Adorno/Horkheimer zit. n. Görg).
Eine progressive Linke bedarf somit eines Emanzipationsbegriffs, welcher weder in Naturalismus verfällt, noch die Vermitteltheit von Mensch und Natur leugnet, also dessen Potential sich in einem umsichtigen, selbständigem und mündigen Umgang mit „natürlichen Ressourcen“1 bewahrheitet.

  1. Ich spreche hier vorsichtshalber bewusst nicht von „Natur“, weil ein bestimmter Naturbegriff auch stets von gesellschaftlichen Konstellationen verwertungsgemäß geformt ist. [zurück]

Weitere kritische Anmerkungen, vor allem gegen die ökologischen Fehler Bozics gibt es bei emanzipationoderbarbarei.


7 Antworten auf “Umweltschutz und Naturbeherrschung”


  1. Gravatar Icon 1 Dieter 21. September 2007 um 6:51 Uhr

    Anmerkungen zu den Anmerkungen.

    „Zum Ende des Artikels wird festgestellt, dass es das Beste für die Linke sei nicht über den Klimawandel zu reden.“ – Wenn man jemanden auffordert, zu einem bestimmten Thema den Mund zu halten, dann hat man selber dieses Thema gar nicht kapiert. Da versucht ein Einfaltspinsel, seine Unkenntnis zu verschleiern. Worum geht es eigentlich? Schorsch fasst es so zusammen:

    „Der Dualismus von Naturbeherrschung oder Naturalismus ist Resultat kapitalistischer Dominanzverhältnisse, die zu Subsumtionsverhältnissen führen.“

    Ich versuche mal, diesen Satz etwas einfacher zu formulieren: „Daß wir in heutiger nur Nutzen aus der Natur ziehen können (Naturbeherrschung), wenn wir gleichzeitig die Natur zerstören, ist das Resultat der kapitalistischen Verhältnisse.“ – Dem kann ich nur zustimmen. Im weiteren Verlauf schleichst du, lieber Schorsch, aber um den heißen Brei herum, ohne ihm näher zu kommen:

    „Eine Akzeptanz dieses Dualismus stellt aber keine Lösung dar, denn jeder Versuch den Naturzwang zu brechen, indem Natur schrittweise gebrochen wird, führt in Form ökologischer Krisen stetig tiefer in den Naturzwang hinein und etabliert neue Abhängigkeiten.“ – Mit „Akzeptanz dieses Dualismus“ kannst du logischerweise nur den Kapitalismus an sich meinen, weil er ja die Ursache des Dualismus darstellt, wie wir aus deinem ersten Satz gelernt haben. Mit deinem „Naturzwang“, der „gebrochenen Natur“, den Krisen und letztlich den „neuen Abhängigkeiten“ entfernst du dich dann aber wieder vom eigentlichen Kern. An dieser Stelle hättest du den direkten Berührungspunkt zwischen den kapitalistischen Verhältnissen und der Naturzerstörung erläutern können. Denn wenn ein Unternehmer – und damit die ganze Klasse – zwischen Naturzerstörung und Profit wählen muß, wird sich er/sie immer für den Profit entscheiden und die Natur zerstören. Und im stetig härter werdenden Konkurrenzkampf wird sich diese Frage immer klarer stellen.

    „Der immanente Verwertungstrieb des Kapitals konstituiert eine Selektivität nationaler wie internationaler Institutionen und damit einen instrumentellen Umweltschutz, der nie auf die Bedürfnisse aller Menschen insbesondere die armer Länder gerichtet ist.“ – Warum immer so umständlich und um drei Ecken herum: Verwertungstrieb – Konstitution – Selektion – Instrumentalisation – Menschenfeindlichkeit. „Der Verwertungstrieb des Kapitals nimmt auf die Menschen keine Rücksicht“, so hätte ich den Satz formuliert. Daß das nur über „Institutionen“ möglich ist, dürfte jedem klar sein. Doch kommen wir nun zu den Alternativen:

    „auch im schönsten Kommunismus würden wir doch nicht zur Steinzeit zurückwollen.“ – Das ist ja auch gar nicht die Alternative. Im Kapitalismus heißen die Alternativen privater Profit oder (!) Umwelt. Im Kommunismus hingegen gibt es keinen Gegensatz mehr, da heißt es Nutzen und (!) Umwelt. Da im Kommunismus keine privaten Profitinteressen mehr existieren, steht ausschließlich der gesellschaftliche und damit private Nutzen im Vordergrund. In diesen geht die Natur aber als fester Bestandteil ein, so daß sie bei allen Entscheidungen zum Nutzen des Menschen ihre volle Berücksichtigung findet. Materiellen Fortschritt und Wachstum wird es natürlich auch im Kommunismus geben, nur dann im Einklang mit der Natur.

    An dieser Stelle muß man auch ein Wort zur DDR sagen, will man sich mit seiner Kapitalismuskritik nicht lächerlich machen. Die DDR stand vor der Frage: Natur oder Untergang. Man kann sich jetzt streiten, ob der Sozialismusversuch in der DDR den Preis der Umweltzerstörung wert war. Man darf jedoch keinesfalls die DDR als Beispiel für eine sozialistische Umweltpolitik nehmen. Die spezifischen Existenzbedingungen der DDR waren dermaßen bizarr, daß im Grunde alles, was sie tat, als purer Existenzkampf zu werten ist, und nichts mit dem Sozialismus im Marxschen Sinne zu tun hat. Ob nun Mauer, Stasi oder die Umweltzerstörung, alles diente dem nakten Überleben.

    Wollen wir also die Natur und damit uns retten, müssen wir früher oder später den Kapitalismus überwinden, indem wir die Produktionsmittel in gesellschaftliches Eigentum überführen.

    viele Grüße,
    Dieter

  2. Gravatar Icon 2 schorsch 22. September 2007 um 13:25 Uhr

    Mit der Akzeptanz des Dualismus von Naturbeherrschung oder Naturzwang meine ich nicht bloß die kapitalistische Produktionsweise, die diesen Dualismus ja nicht bloß akzeptiert, sondern erzeugt und darauf fußt. Ich beziehe mich also auf Sichtweisen, welche diesen Dualismus als einen übernatürlichen verstehen und versuchte darzustellen, wieso eben die Natursubsumtion nicht unbedingt eine Emanzipation des Menschen bedeutet.

  3. Gravatar Icon 3 Dieter 22. September 2007 um 16:14 Uhr

    Hallo Schorsch,
    die „Sichtweisen, welche diesen Dualismus als einen übernatürlichen verstehen“, sind der bürgerlichen Weltanschauung entsprungen. Nur wenn man den Kapitalismus als „übernatürlich“ und in Form der sogenannten „Demokratie“ als ewig betrachtet, muß man auch den Dualismus Mensch-Natur, also den Gegensatz der beiden, als unveränderlich ansehen. Wenn du versucht hast „darzustellen, wieso eben die Natursubsumtion nicht unbedingt eine Emanzipation des Menschen bedeutet“, dann finde ich, daß du zwar in die richtige Richtung gezielt – aber eben doch daneben geschossen hast:

    „Ein revolutionärer Emanzipationsbegriff, welcher die Vermitteltheit von Mensch und Natur nicht einfach in einem Gegensatz auflöst, sondern ernst nimmt, ist besonders angesichts Sichtweisen notwendig, welche Emanzipation mit bedingungsloser Naturbeherrschung gleichsetzen.“

    Das zielt eindeutig daneben. Der „revolutionäre Emanzipationsbegriff“ beinhaltet zunächst die Emanzipation des Menschen von den Zwängen der Klassengesellschaft durch die Vergesellschaftung der Produktion. Er emanzipiert sich dadurch als soziales Wesen, daß er ja von Natur aus ist. Er gibt seinen gesellschaftlichen Beziehungen den selben Charakter, der seinem natürlichen Wesen entspricht. Der Gegensatz von Mensch und Natur ist einzig das Ergebnis der Spaltung der Gesellschaft in ökonomische Klassen. Insofern wird dieser Gegensatz durch die Überwindung der Klassengesellschaft tatsächlich „aufgelöst“. Du hingegen möchtest diesen Gegensatz lediglich „ernst“ nehmen, womit du an ihm nichts änderst. Und mit der Begründung, warum du ihn ernst nehmen möchtest, entfernst du dich dann wieder von den realen Gegebenheiten: Die „Emanzipation mit bedingungsloser Naturbeherrschung gleichsetzen“, ist schlicht Unsinn. Es kann keine Befreiung des Menschen bedeuten (Emanzipation = Befreiung), daß er „bedingungslos“ die Natur ausbeutet. Im Gegenteil: dadurch treibst ja gerade den Gegensatz Natur – Mensch auf die Spitze; du verstärkst den Dualismus. Unter dem Strich hast du also den Gegensatz zwischen Mensch und Natur, den es unbedingt und möglichst schnell aufzulösen gilt, nur ernst genommen, mit einer Begründung, die keine ist.

    Bei der Beurteilung des Wunsches der Juden nach „politischer Emanzipation“ hat Marx in seiner Schrift „Zur Judenfrage“ auch die menschliche Emanzipation angerissen, insbesondere am Ende des ersten Kapitels. Er ging darin nicht explizit auf die Vergesellschaftung der Produktionsmittel ein, weil seine ökonomischen Analysen noch nicht soweit voran geschritten waren. Im Nachhinein kann aber auch nach Marx` Meinung die menschliche Emanzipation nur mit der Überwindung des Kapitalismus beginnen.

    Viele Grüße
    Dieter

  4. Gravatar Icon 4 schorsch 30. September 2007 um 13:26 Uhr

    „Die „Emanzipation mit bedingungsloser Naturbeherrschung gleichsetzen“, ist schlicht Unsinn.“

    Das habe ich ja auch nie getan, sondern diese Sichtweise kritisiert. Ich denke auch, dass eine wirkliche Auflösung des Gegensatzes erst mit einer Umgestaltung der Eigentumsverhältnisse Aussicht auf Erfolg hätte, dies wurde aber grade in einem Artikel, auf den ich mich ja beziehe, angezweifelt. Daher müssen erstmal adäquate Begriffe, die zur Kritik etwas taugen diskutiert werden. Ich verabschiede mich ja gar nicht von dem Ziel, irgendwann den Gegensatz praktisch aufzulösen, aber (und das übergehst du, vielleicht, weil du den Bezugsartikel nicht gelesen hast) ich diskutiere ihn eben auch theoretisch, weil auf diesem Feld (in Form des Artikels) eben eine problematische Sichtweise dargestellt wurde.

  5. Gravatar Icon 5 Dieter 30. September 2007 um 17:37 Uhr

    Lieber Schorsch,
    bei meiner Kritik an der Gleichsetzung der „Emanzipation mit bedingungsloser Naturbeherrschung“, warst du nicht der Adressat. Nur hast du dich – und das war meine Kritik an deinem Artikel – mit der Auseinandersetzung mit dieser „Emanzipationsdefinition“ von der eigentlichen Lösung des Problems wieder wegbewegt, also danebengeschossen. Die „Begriffsdefinition“ ist immer nur Mittel zum Zweck und sollte allenfalls die Einleitung bilden. Ich hatte den Eindruck, daß es dir nur um die Begriffsdefinition ging, bei der du auch nicht so richtig weitergekommen bist.

    „Ich denke auch, dass eine wirkliche Auflösung des Gegensatzes erst mit einer Umgestaltung der Eigentumsverhältnisse Aussicht auf Erfolg hätte, dies wurde aber grade in einem Artikel, auf den ich mich ja beziehe, angezweifelt.“

    Die „Umgestaltung der Eigentumsverhältnisse“ sollte also unser zentrales Thema sein. Daß 9 von 10 Menschen dieses prinzipiell für Unsinn oder für unrealisierbar halten, erhebt ihre Begründungen nicht automatisch auf die Höhe der Kritikwürdigkeit. Wer die „Emanzipation mit bedingungsloser Naturbeherrschung gleichsetzt“ würde bei mir jedenfalls diesen Status niemals erreichen, so daß wir über deren „adäquate Begriffe, die zur Kritik etwas taugen“ gar nicht erst zu diskutieren brauchten. Sie würden sie eh nicht verstehen.

    „Ich verabschiede mich ja gar nicht von dem Ziel, irgendwann den Gegensatz praktisch aufzulösen, …“ – so daß wir an dem Ziel arbeiten und über den schwierigen Weg diskutieren sollten

    „… aber (…) ich diskutiere ihn (den Artikel mit über die „Emanzipation als bedingungslose Naturbeherrschung“?) eben auch theoretisch, weil auf diesem Feld (in Form des Artikels) eben eine problematische Sichtweise dargestellt wurde.“ – Ich bin fest davon überzeugt, daß du deine Zeit ziemlich leichtfertig verschwendest, wenn du bei jedem Unfug „erstmal adäquate Begriffe, die zur Kritik etwas taugen, diskutierst“. Suche lieber Beiträge, die dein Ziel unterstützen, die die erforderlichen Begriffe richtig definieren. Du wirst dann feststellen, daß auch da noch genug Platz zur Kritik oder für Nachfragen bleibt. Mit Bozic und Adorno wirst du da jedenfalls mit Sicherheit nicht weiterkommen. Zur Definition der „menschlichen Emanzipation“ habe ich schon eine vernünftige, ausbaufähige Stelle zum Diskutieren benannt.

    Viele Grüße,
    Dieter.

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