Bloch, Marx, Hoffnung und Utopie

Ernst Bloch:

„Kein Zweifel allemal, und es wurde auch keiner daran gelassen: eine unerhellte, ungelenkte Hoffnung führt leicht nur abseits, denn der wahre Horizont reicht nicht über die Erkenntnis der Realitäten, aber grade diese Erkenntnis, wenn anders sie marxistisch ist und nicht mechanistisch, zeigt die Realität selber als eine – des Horizonts – und die informierte Hoffnung als eine dieser Realität gemäße.“

Der Menschheitssinn des Überschreitens öffnet den Zugang „zu jenem Meer des objektiv-real Möglichen, das der Positivismus nichts austrocknen kann, die Spekulation nicht ungeregelt befahren soll.“

„[Die] Hoffnung der Zukunft verlangt ein Studium, das die Not nicht vergisst und den Exodus erst recht nicht.“

Karl Marx:

„Wir wollen nicht dogmatisch die Welt antizipieren, sondern in der Kritik der alten die neue finden.“


1 Antwort auf “Bloch, Marx, Hoffnung und Utopie”


  1. Gravatar Icon 1 Fiedler , Klaus 19. April 2007 um 23:44 Uhr

    Mehrjähriges Projekt geplant unter dem Namen “ Nirgendwoanders “ -
    Beschäftigung in Dialogformen mit utopischen Denken , gespeist aus den Gedanken von Marx und Bloch . Kontaktsuche mit allen Interessierten , besonders was Geschäftsleitung und Produktionsleitung betrifft .Vorhaben , das sich ständig verändert ,
    auf der Webseite zu finden . Ich warte !!!!

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