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1.) Einblicke in Moishe Postones Versuch einer Erklärung des Antisemitismus lassen sich gut in den Auszügen aus seinem Aufsatz „Antisemitismus und Nationalsozialismus“ und in einem Interview mit ihm gewinnen.

2.) Mit Identitätskonstruktion und Feindbildpflege setzt sich Werner Ruf in seinem Artikel „Islam, Gewalt und westliche Ängste“ auseinander. Er zeigt auf, dass das antisemitische Klischee kulturologisch gewendet, auf „den Islam“ projiziert und „der Islam“ durch falsche Denkvorgänge und Prämissen zur „Gegen-Kultur“ stilisiert wird. Es zeigt sich schlußendlich, dass der „viel beschworene „Kampf gegen den Terrorismus“ (…), wenn mit Moral verbrämte Arroganz und kriegerische Brutalität an die Stelle des Rechts gesetzt werden ein Unternehmen zur Förderung dessen (wird), was er zu bekämpfen vorgibt: des Terrorismus“