Michael Heinrich: Kritik der politischen Ökonomie – Teil 7

Zusammenfassung von “Kritik der politischen Ökonomie” von Michael Heinrich; Fortsetzung:

3.6 Geld und Austauschprozess (Handlungen der Warenbesitzer)

  • Personen sind nur Repräsentanten der Waren
  • Waren sind für den jeweiligen Produzent nutzlos, Tausch soll ihm den Gebrauchswert verschaffen, den er benötigt → Jeder Möchte seine Ware unmittelbar austauschbar, als allgemeines Äquivalent wissen

  • Faktische Lösung: „Die gesellschaftliche Tat macht eine bestimmte Ware zum allgemeinen Äquivalent“, die gesellschaftliche Aktion schließt eine Ware aus
  • Um Dinge als Waren aufeinander zu beziehen müssen die Warenbesitzer ihre Waren auf ein allgemeines Äquivalent beziehen
  • Personen sind Personifikationen ökonomischer Kategorien, sie sind den Gesetzen der Warennatur unterworfen, reproduzieren diese durch ihr Handeln
  • Geld ensteht also nicht aus rationalem Kalkül heraus, sondern die unbewusstenHandlungen der Warenbesitzer mussten als Resultat Geld hervorbringen, Marxsche Werttheorie ist also monetäre Werttheorie (Ohne Wertform können sich die Waren nicht als Werte aufeinander beziehen, erst die Geldform ist die dem Wert angemeßene Wertform); Locke sah in Geld eine bewusste, den Tausch vereinfachende Idee der Warenbesitzer

Demnächst: Geldfunktionen, Geldware und das moderne Geldsystem